Prähabilitation

PRECOVERY: Seit November 2023 untersucht die multizentrische PRECOVERY Studie, wie ältere Patient*innen gezielt durch eine zweiwöchige, stationäre Prähabilitation auf den geplanten Eingriff am Herzen vorbereitet werden können. Das innovative Trainingsprogramm namens „Karl-Heinz" bereitet die Patient*innen kognitiv und körperlich optimal auf ihren bevorstehenden Eingriff vor – und soll damit langfristig ihre Gesundheit verbessern.

Aktueller Stand der Studie: Mit über 420 eingeschlossenen Patient*innen ist die Rekrutierungsphase erfolgreich abgeschlossen. Die ersten Studienergebnisse werden Anfang 2027 erwartet.

Weitere Details siehe auf der Homepage und im Studienprotokoll

DFG-Netzwerk: Mit Unterstützung der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) haben PD Dr. Carolin Steinmetz und PD Dr. Monika Sadlonova ein wegweisendes wissenschaftliches Netzwerk zum Thema „Cardiac Prehabilitation“ aufgebaut. Das Netzwerk entstand Ende 2024. Es bringt führende Expert*innen aus Herzchirurgie, Kardiologie, Geriatrie, Psychologie, Sportwissenschaft, Ernährungswissenschaft, Physiotherapie und weiteren Fachbereichen zusammen – um Herzpatient*innen bestmöglich auf geplante Eingriffe vorzubereiten. 

Regelmäßiger Austausch auf höchstem Niveau:

  • Jährliches Symposium im Heart & Brain Center der UMG
  • Zwei virtuelle Treffen pro Jahr für überregionalen Austausch
  • Vorträge renommierter Wissenschaftler*innen zu aktuellen Erkenntnissen

Gemeinsames Ziel: Durch die interdisziplinäre Zusammenarbeit entsteht bis Ende der Förderperiode ein Consensus-Artikel zur Cardiac Prehabilitation.

Weitere Details siehe in der Pressemitteilung und auf der Homepage.

Retrospektive Analysen der PreCAB Studie: Die PreCAB-Studie war die erste randomisiert-kontrollierte Prähabilitationsstudie in Deutschland. PreCAB steht für Prehabilitation prior to coronary artery bypass surgery. Link zur Originalpublikation: https://doi.org/10.1177/0269215520933950.  

Nun werden die wertvollen Daten durch internationale Kooperationen vertieft: Gemeinsam mit Kolleg*innen der Sporthochschule Köln und den Universitäten Groningen, Maastricht und Nijmegen analysieren wir u.a. Spiroergometriedaten. Zwei weitere Manuskripte sollen hieraus entstehen. Eines der Manuskripte lautet beispielsweise “The association of preoperative cardiorespiratory fitness parameters and postoperative outcomes in patients undergoing cardiac surgery“. 

Diese Analysen helfen dabei, noch besser zu verstehen, wie körperliche Fitness Herzpatient*innen vor geplanten Operationen schützt und ihre Genesung verbessert.

Ausgewählte Kooperationspartner*innen

Prof. Dr. von Arnim (Geriatrie, Göttingen), PD Dr. Sadlonova (Psychosomatik, Geriatrie, Herzchirurgie, Göttingen), Dr. Heinemann (Geriatrie, Göttingen), Prof. Dr. Kutschka, Prof. Dr. Baraki (Herzchirurgie, Basel), Prof. Dr. Herrmann-Lingen (Psychosomatik, Göttingen), Prof. Dr. Puls und Dr. Gerecke (Kardiologie, Göttingen), Prof. Dr. Remppis (Kardiologie, Bad Bevensen), PD Dr. Harringer (Herzchirurgie, Braunschweig), PD Dr. Schmack (Herzchirurgie, Hannover), Prof. Albes (Herzchirurgie, Brandenburg), Prof. Dr. Liebold (Herzchirurgie, Ulm), kardiologische Rehabilitationskliniken in Lippoldsberg, Bad Lauterberg, Bad Bevensen, Bad Rothenfelde, Bad Fallingbostel, Olderburg, Brandenburg und Rehazentrum ZAR Ulm (Herr Pinnau, Dr. Knoglinger, Dr. Baumbach, Prof. Reiss, Dr. Brunner, Dr. Heidkamp, Dr. Schikora, Dr. Lauer). Nationale und internationale Expert*innen für Prähabilitation im Rahmen des DFG Netzwerkes: Prof. Dr. Walther (Kardiologie, Frankfurt), Dr. Scheenstra und Dr. Hartog (Kardiologie, Niederlande), Prof. Dr. Müller-Werdan (Geriatrie, Berlin), Prof Dr. Akeju, Prof. Dr. Lee (Anästhesie und Intensivmedizin, China), Prof. Dr. Akowuah (Herzchirurgie, UK), Prof. Dr. Celano (Psychiatrie, USA), Prof. Dr. Silver (Rehabilitationsmedizin, USA), Prof. Dr. Kiselev (Physiotherapie, Fulda), Prof. Dr. Salzmann und Prof. Dr. Rief (Klinische Psychologie, Marburg), Prof. Dr. Kehler (Physiotherapie, Kanada), Prof. Dr. Gillis (Ernährungsmedizin, Kanada), Prof. Thijssen (Cardiovascular Physiology, Radbound University Medical Center, Niederlande)

Folgen Sie uns